Frequently Asked Questions - Refinanzierung

Das Management hat den Zwischenstand der Refinanzierungsbemühungen in mehreren Berichten zusammengefaßt. Die entsprechenden Dokumente können Sie hier herunterladen.

Teil des Vergleichs mit Wells Fargo ist ein exklusives Rückkaufsrecht für das Portfolio bis zum 31. August. Das heißt, dass LTAP bis dahin der einzige Partner ist, der das Recht hat, über die Policen zu verfügen. Nach dem 31. August verfällt dieses exklusive Recht. Diese bedeutet aber nicht, dass damit eine Refinanzierung unmöglich geworden ist. Ab dem 1. September befindet sich LTAP in einer normalen Wettbewerbssituation mit potentiellen anderen Interessenten für das Portfolio. Da die Life Trust Anleger in erster Linie an einem Kapitalerhalt und erst nachrangig an einem hohen Gewinn interessiert sind, hat LTAP gegenüber anderen Marktteilnehmern einen Wettbewerbsvorteil, weil potentiell ein höherer Preis für das Portfolio an Wells Fargo gezahlt werden kann.

Wells Fargo hat mehrfach öffentlich verlautbaren lassen, dass sie sich auf der einen Seite aus dem Geschäft zurückziehen wollen aber auf der anderen Seite nicht bereit sind, das Portfolio unter dem langfristigen Wert zu verkaufen. Dies begünstigt die Position von LTAP, da andere Marktteilnehmer vor allem auf einen günstigen Preis aus sind, der unter dem langfristigen Wert des Portfolios liegt. Trotz allem besteht das Risiko, dass Wells Fargo nach dem 31. August eine Verhandlungsposition einnimmt, die LTAP schlechter stellt als es vor dem 31. August war oder dass keine Transaktion möglich sein wird.

 

Nein. Selbst im negativen Fall, dass eine Refinanzierung scheitert erhalten die Anleger einen Teil Ihrer Einlage zurück. Dies speist sich im wesentlichen aus drei Quellen:

1. Bereits erfolgte Rückflüsse
2. Rückflüsse aus dem Teilportfolio, dass durch North Channel Bank finanziert wird
3. Rückflüsse aus Steuererstattungen

Insgesamt können Anleger in Abhängigkeit vom jeweiligen Fonds und ihrer persönlichen Situation zwischen 40% und 70% ihrer eingezahlten Einlage zurückerhalten. Nähere Details dazu können einer separaten Stellungnahme entnommen werden, die Sie hier herunterladen können.

Eine erfolgreiche Refinanzierung des LTAP ist unabdingbar mit der Zuführung von weiterem Eigenkapital verbunden. Dies kann durch außenstehende, neue Investoren und bzw. oder die bisherigen Anleger erfolgen.

Die Refinanzierung wird so geplant, dass sie grundsätzlich auch ohne weiteres Eigenkapital der bestehenden Anleger umsetzbar sein soll. Dies würde aber absehbar zu einer starken Verwässerung der Beteiligung der Anleger führen, denen hiernach nur noch geringe Anteile an den zukünftigen Erträgen zustehen würden. Um dies zu vermeiden, wird es notwendig sein, auf freiwilliger Basis weiteres Kapital nachzuschießen. Dies soll zu gleichen Konditionen erfolgen, wie sie auch mit den neuen institutionellen Eigenkapitalanlegern vereinbart werden sollen. Die genauen Rahmenbedingungen werden, sobald diese bekannt sind, den Anleger präsentiert und ein Angebot zur Eigenkapitalzufuhr vorgelegt. Dort wird ebenfalls der konkrete Effekt vorgerechnet werden, welche Auswirkungen eine höhere oder niedrigere Beteiligungsquote an dem Angebot auf die eigene Beteilgung haben würde.

Auch wenn sie derzeit noch keine direkten Auswirkungen auf die geführten Refinanzierungsgespräche hat ist es nicht auszuschließen, dass die Krise die weiteren Verhandlungen negativ beeinflußt. Dabei könnten sich entweder die Konditionen verschlechtern oder grundsätzlich der Abschluss einer Refinanzierung bei einzelnen oder allen Verhandlungspartnern unmöglich werden.